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Beschaffung

 

Als Auswahlhilfe zur Beurteilung der möglichen Emissionen von Laserdruckern haben sich verschiedene Prüfzeichen am Markt etabliert (zum Beispiel BG-Prüfzert- Zeichen der Berufsgenossenschaften, Blauer Engel des Umweltbundesamtes, Qualitätssiegel der Landesgewerbeanstalt Bayern [LGA]). Die den Tests zugrunde liegenden Prüfanforderungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, so dass Anwender nach ihren speziellen Anforderungen auswählen können.

Beim Druckbetrieb kann es zu verfahrenstechnisch bedingten geringen Emissionen flüchtiger organischer Stoffe wie zum Beispiel Toluol und Styrol kommen. Die Quelle für diese Ausdünstungen ist primär im Tonermaterial zu suchen. Obwohl stoffliche Grenzwerte (soweit vorhanden) in der Regel um mehrere Größenordnungen unterschritten werden und ein spezifischer Einzelnachweis im regelmäßig gelüfteten Büro kaum gelingt, sollte auch hier das grundsätzliche Minimierungsgebot „je weniger Emissionen, desto besser“ gelten.

Von der Anwenderseite wurde daher auch vermehrt der Wunsch nach einfachen aber dennoch aussagekräftigen Methoden geäußert, die eine vergleichende Bewertung von kostengünstigen Tonerpulvern verschiedener Refill- oder Recycle-Anbieter möglich macht.

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat deshalb zusammen mit dem BGIA und anderen Experten einen speziellen Tonertest entwickelt, der es ermöglicht, das Emissionsverhalten des Toners zu bewerten. In diesem drucksimulierendenTest werden der Toner auf ca. 130 °C erhitzt und die flüchtigen Kohlenwasserstoffe nach Art und Menge erfasst. Weiterhin wird das Tonerpulver hinsichtlich verschiedener Schwermetalle untersucht. Auch die Teilchengröße der Toner darf eine Mindestgrenze nicht unterschreiten, damit eine mögliche Lungengängigkeit verhindert wird.

Mit diesem Test sind auch Aussagen zur Gefährdung durch den Toner selbst möglich, die bei der Ausgestaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen für Wartungs und Servicepersonal sowie beim Wechsel von Tonerkartuschen bedeutsam sind. Einkäufern von Tonerkartuschen wird durch dieses Qualitätskriterium die Beschaffung erleichtert. Erfolgreich getestete Produkte sind mit dem Qualitätssiegel „BG-Prüfzert – schadstoffgeprüft“  ausgezeichnet und im Einkaufsführer der VBG veröffentlicht.